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Erfahrungen zum Thema Auslandsjahr Neuseeland

Jeder der sich mit dem Thema Auslandschuljahr zum ersten Mal befasst wird feststellen, dass er sich das Ganze nicht so kompliziert vorgestellt hat. Von wegen: Mein Kind will ins Ausland: Bewerben/Anmelden und los geht es….

Am besten fängt man ca. ein Jahr vorher mit den Planungen und Vorbereitungen an. Umso mehr man sich mit dem Thema beschäftigt – umso mehr Fragen tauchen auf. Alleine schon die Vielzahl der Organisationen, die einen Schüleraustausch organisieren, erschlägt einen im ersten Moment. Wir haben hier jetzt einen Ablauf des Auslandsschuljahres zusammengestellt der sich aus unseren persönlichen Erfahrungen zusammensetzt.

 

Unsere Tochter besuchte im Schuljahr 2012/2013 die 10. Klasse eines humanistischen Gymnasiums in Bayern und war von Januar bis Juli 2013 in Neuseeland. Da Sie im zweiten Halbjahr der 10. Klasse im Ausland war, wird das nach der Gymnasialschulordnung in Bayern gleichgesetzt mit einem Auslandsaufenthalt während der kompletten 10. Klasse. Wenn Sie nach der Rückkehr aus dem Ausland eine Bescheinigung vorlegt, dass sie eine Schule besucht hat und dort das Klassenziel erreicht hat, so ist ein Vorrücken auf Probe in die 11. Klasse möglich. Was für Noten dann im Probezeitraum erreicht werden müssen kann man im § 66 der GSO nachlesen.
Wir haben uns entschieden das Auslandsjahr nicht als Schuljahr in Deutschland anrechnen zu lassen und die Rückversetzung beantragt. Das heißt, seit dem Schuljahr 2013/2014 besucht sie nun wieder die 10. Klasse. Da in Neuseeland nicht, wie von der Organisation zuerst zugesichert, Latein unterrichtet wurde, hat sie nun Latein abgewählt und Spanisch als spätbeginnende Fremdsprache begonnen. Die Entscheidung Latein abzuwählen hat zwei Gründe; zum einen muss Sie ja schon Altgriechisch wieder auffrischen und zwei alte Sprachen in kurzer Zeit wieder auf Stand zu bringen, hätte sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Außerdem war schon während des Auslandsaufenthaltes der Wunsch entstanden, unbedingt noch eine gesprochene Sprache lernen zu wollen.

 

Das Schulhabjahr in Neuseeland hatte keinerlei schulische Anforderung für sie; der zu vermittelnde Stoff passt nicht zum Bayerischen Gymnasium. In Neuseeland werden zum Teil ganz andere Schwerpunkte gesetzt, so dass es nur sehr schwer möglich ist eine Klasse zu finden, in der man nicht total unterfordert oder auch überfordert ist.

Wer also möchte das sein Kind während des Auslandsaufenthaltes auch in den in Deutschland wichtigen Schulfächern etwas lernt, der muss sich bei der Suche nach der passenden Schule sehr viel Zeit nehmen. Die meisten Austauschschüler in Neuseeland wählen aber Fächer, die sie interessieren und die in Deutschland nicht angeboten werden.

Unsere Tochter hatte also neun Monate Pause von der “Tretmühle” des Bayerischen G8 – und diese Zeit hat ihr sehr gut getan. Sie hat gemerkt das eine Schule ganz ohne Anspruch auf Dauer sehr langweilig ist; dadurch geht sie jetzt mit einer ganz anderen Einstellung zur Schule als vor Ihrem Auslandsaufenthalt.

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